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Spielspaß bei Schlechtwetter

Indoor-Spielplätze

11.11.09 - Indoor-Spielplätze sind die perfekte Schlechtwetter-Variante für einen Familientag. Das Angebot ist groß: Von Hüpfburgen über Rutschen und Kletterwände ist für Kinder jeden Alters etwas dabei. Spaß ist garantiert! Doch Anlagen können Sicherheitsrisiken aufweisen, denen sich Eltern bewusst sein sollten. Daher sollten Eltern im Vorab die besuchten Spielplätze unter die Lupe nehmen:   1. Gesamtzustand der Anlage Sauberkeit und Erscheinungsbild sagen viel über den Zustand der Anlage aus. Liegen Spielzeug und –geräte unachtsam in der Gegend rum, quellen Mülleimer über oder werden Toiletten nicht regelmäßig gesäubert, kann man davon ausgehen, dass auch sonst nicht viel für die Instandhaltung und Wartung der Anlage gemacht wird. Befindet sich aber z.B. ein Büro in der Halle mit Ansprechpartner und gibt es einen Techniker, der stets erreichbar ist, sind das ebenfalls gute Zeichen dafür, dass der Betreiber sich um die Anlage kümmert.   2. Geräte Viele Sicherheitsmängel sind offensichtlich: Herausstehende Schrauben, fehlende Geländer an Brüstungen, durchgescheuerte Seile, zerschlissen Fangnetze an Trampolinen oder harte Böden ohne Fallschutz sind jedoch tabu. Auch scharfe Kanten, Quetschstellen sowie fehlende Sicherheitsabstände der Geräte zueinander stellen eine hohe Verletzungsgefahr für Kinder dar.   3. Prüfsiegel und Normen Mittlerweile gibt es für Spielplätze EU-weite, einheitliche Sicherheitsvorschriften, die mit der DIN EN 1176/1177 festgehalten sind. Sie regeln u.a. die Konstruktion der Geräte, zeitliche Abstände notwendiger Inspektionen und Sichtprüfungen etc. Die Anforderungen an den Spielplatzbetreiber setzen sich aus diesen Normen, der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht nach BGB und der deutschen Rechtssprechung zusammen. Bitte beachten Sie: CE und GS-Zeichen sagen lediglich etwas über den Zustand der Geräte bei Verlassen der Produktionsstätte aus, nichts aber über den aktuellen Zustand.   4. Im Notfall Achten Sie auf Rettungswege! Bei überfüllten Spielplätzen und Spielzeug, dass Fluchtwege versperrt, sollten bei Eltern die Alarmglocken läuten. Außerdem wichtig: Sind die Fluchtwege ausreichend gekennzeichnet, gibt es Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Kästen?   5. Aufsicht Durch gute Aufsicht lassen sich viele Unfälle vermeiden. Der Gesetzgeber sieht hier die Eltern als zuständig an, Aufsichtspersonal kennt sich jedoch mit den Geräten aus. Also: je mehr Betreuer an den Geräten, desto besser. Beim Bungee ist eine Einweisung durch Personal beispielsweise unverzichtbar.     Ein letzter Tipp: Bereiten Sie Ihr Kind auf den Besuch vor. Kleidung mit Kordeln, Schlüsselbänder oder Halsketten sollten nicht getragen werden. Es besteht die Gefahr, dass Kinder an Geräten hängen bleiben und sich verletzen – im schlimmsten Fall sogar erdrosseln.   Finden Sie hier einen Spielplatz in Ihrer Nähe. (Achtung: Wir garantieren nicht für die Sicherheit der darunter angeführten Spielplätze)   Lesen Sie mehr zu Spielplätzen auf dieser Website unter der Rubrik „Spielen und Entdecken." Kinder können gemeinsam mit den Ampelinis auf Entdeckungsreise gehen und beim Online-Spiel die Gefahr auf dem Spielplatz finden. Auf folgenden Links können Sie einen Spielplatz in Ihrer Nähe finden: www.hallenspielplaetze.de


 www.spielplaetze.org   Achtung: Wir garantieren nicht für die Sicherheit der darunter angeführten Spielplätze – siehe auch Haftungsausschluss

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