KINDLICHE WAHRNEHMUNG
Kinder erleben die Welt anders
Oft geschehen Unfälle, weil Eltern gar nicht wissen, was Ihr Kind schon alles kann, d.h. welche Fähigkeiten es schon besitzt und welche nicht.
Kinder erleben ihre Umwelt so, wie es ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Ihre Sinnesorgane sind noch nicht vollständig entwickelt – das kann zu gefährlichen Fehleinschätzungen führen. schnell wird aus einem Baby ein neugieriges, aktives Wesen, das alles betastet und in den Mund nimmt, um seine Umgebung zu erforschen: Mit zunehmender Mobilität des Kindes steigt auch die Verletzungsgefahr.
- Sobald Kinder krabbeln können, müssen kleine und scharfe Gegenstände, Reinigungsmittel, giftige Pflanzen, Medikamente u.a. außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden.
- Sie sind Vorbild für Ihr Kind. Gehen Sie daher umsichtig mit Gefahrenquellen wie Herd, Wasserkocher, Bügeleisen und anderen Geräten um. So lernt ihr Kind ohne viele Ermahnungen, vorsichtig zu sein.
- Kinder lassen sich von momentanen Interessen und plötzlichen Ereignissen leicht ablenken: Erst im Alter von 5-7 Jahren können sie ihre Aufmerksamkeit bewusst steuern.
- Unter neun Jahren fällt es Kindern sehr schwer, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Deswegen sind z. B. Ballspiele in der Nähe der Straße ein absolutes Tabu.
- Seien Sie vorsichtig, aber lassen Sie Ihr Kind auch selbst ausprobieren. Kinder lernen schneller durch eigene Erfahrung als durch Ermahnungen und Erklärungen.
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Wenn Sie Ihrem Kind neue Sportarten beibringen, wie etwa Schlittschuhfahren oder Schwimmen, überfordern Sie es nicht: Kleine Kinder können noch nicht sagen, wann sie überfordert sind. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Sport & Bewegung" unter Bewegung.![]()